AMD im Patentgewitter

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AMD steht unter Beschuß: Nach Ärger mit dem Ex-Chiphersteller Opti hat AMD nun noch eine Klage von der Firma Microunity am Hals. Und AMD hat hier schlechte Karten, denn Intel hat bereits gezahlt.

Die Klage von Microunity hängt primär mit den zusätzlichen Multimediabefehlen in den AMD-Prozessoren zusammen, die beim K6-2 mit 3DNow! eingeführt wurden. Intel hat jedenfalls wegen der SSE-Instruktionen bereits im letzten Jahr 300 Millionen Dollar an Microunity bezahlt. In den frühen 90er Jahren galt Microunity als heißer Start-Up, 1995 präsentierte die Firma einen damals als “revolutionär” angesehenen MediaProzessor. Daher wohl auch die Patente, für die AMD nun zahlen soll.
Der ehemalige Chiphersteller Opti, der sich nun ganz dem Patentgeschäft verschrieben hat, will wegen patentierter Zugriffsverfahren auf Cache-Speicher Geld von AMD und auch von Nvidia. (Inquirer Staff/kla)

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