Studie: Frauen in IT-Jobs werden benachteiligt

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Weibliche IT-Spezialistinnen kämpfen mit der Balance zwischen Arbeit und Privatleben. Rund die Hälfte aller ITlerinnen haben daher keine Kinder.

Eine Umfrage des Portals The IT Job Board fand heraus, dass exakt 48,3 Prozent der weiblichen IT-Profis angaben, dass ihre Entscheidung gegen Kinder direkt mit den Erfordernissen des Jobs zusammenhänge.

31 Prozent der Befragten haben bereits Kinder. 70,4 Prozent von den IT-Müttern glauben, dass die Entscheidung fürs Kind definitiv ihre Karriere belastet hätte. Nur 12,2 Prozent der Beschäftigten können auf eine Kinderbetreuung zugreifen.

Rund 65 Prozent der Frauen sagten aus, dass ihr IT-Umfeld ganz klar eine Macho-Kultur sei. 69,6 Prozent der IT-Männer widersprechen dieser Auffassung. Dagegen spricht allerdings, dass 78,2 Prozent der Damen sich diskriminiert fühlen.

Wenig Anerkennung durch den Boss, geringere Bezahlung und ein Mangel an Aussichten seien die Folgen. Daher sinkt wohl auch der weibliche Anteil an der Belegschaft im Technologie-Sektor – von 27 Prozent in 1997 auf heute 16 Prozent. (rm)

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