Microsoft: Google Office finden wir nicht so gut

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Antoine Leblond, einer der beiden neuen Leiter von Microsofts Office-Gruppe, stellte in einem Interview den Nutzen von konkurrierenden Online-Anwendungen in Frage. Und ein Seitenhieb ging in Richtung Freie Software.

Leblond ist für Anwendungen wie Word, Excel und Powerpoint zuständig, die er selbst als “alte Schule” bezeichnet. Die neuen Web-Dienste hält er für nicht gut genug:
Das schlichte Argument, dass andere Anwendungen 90 Prozent dessen können, was Office leistet, sei wieder und wieder gescheitert. Die Schwelle liege wesentlich höher für geschäftliche Anwender.
Google hatte allerdings nie behauptet, große Firmen bedienen zu wollen. Google-Chef Eric Schmidt hatte sogar ausdrücklich bestritten, mit Office überhaupt konkurrieren zu wollen – seine Firma konzentriere sich vielmehr auf einfache Anwendungen mit einem Schwerpunkt auf Zusammenarbeit und Zugriff von überall, die für Konsumenten und kleinere Firmen angeboten werden.
Microsoft sähe es lieber, wenn die Nutzung der neuen Web-Dienste im Tandem mit PC-installierter Software erfolgt. Das Borg-Office sorgt für ein Drittel von Microsofts Einnahmen und die Hälfte der Gewinne.
Von Freier Software ist der bereits 17 Jahre im Office-Geschäft tätige Veteran Leblond auch nicht besonders angetan: “Freie Software hat einen attraktiven Klang, aber Freie Software gibt es nun schon ziemlich lange. Es hat sich gezeigt, dass sie nicht die Software übertrumpft, die das macht, was die Leute brauchen.” (Nick Farrell/bk)

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