So gut wie niemand sieht Videos auf dem Video-iPod

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Nur ein paar Prozent der Käufer von Video-iPods benutzen sie, um Videos zu betrachten. Warum kaufen sie die Geräte dann eigentlich?

Erstaunliche Zahlen fanden die Marktforscher von Nielsen Media Research heraus, als sie für den Hollywood Reporter 400 ausgewählte iPod-Besitzer zwischen dem 1. und dem 17. Oktober zu ihren Gewohnheiten befragten. Unter den iPod-Nutzern waren es sogar nur ein Prozent, die sich Videos entweder auf ihrem Spielzeug oder mit iTunes auf einem Computer ansahen. Bei den stolzen Besitzern von Video-iPods steigerte sich das auf immer noch klägliche 2,2 Prozent. Auch sie zogen Musik und Podcasts bei weitem vor.
Auch bezogen auf die Zeit der Mediennutzung änderte sich das Bild nicht wesentlich, obwohl hier längere TV-Serienfilme einiges mehr hätten ausmachen können gegenüber kurzen Musiktiteln. Die Videobetrachtung machte nur zwei Prozent der gesamten Mediennutzung mittels iPod oder iTunes bei iPod-Besitzern und 11 Prozent bei den Video-iPod-Besitzern aus.
Der Medienrummel um Video-Player und Handy-TV war offenbar voreilig.
Apple kommentierte die Zahlen nicht. Wie aber wurden die Käufer dazu gebracht, einen Video-Spieler zu kaufen, den sie gar nicht als solchen nutzen? Hat das Apple-Marketing ihnen vielleicht sublime Werbebotschaften über die iPod-Ohrhörer zugespielt? (Nick Farrell/bk)

Linq

ZDnet

Hinweis: Nielsen, “The Hollywood Reporter” wie auch “The Inquirer” gehören zur VNU Group.