Gesetz gegen Internetporno auf dem Prüfstand

Netzwerke

Das oberste US-Gericht muss demnächst über den Child Online Protection Act und seine Verfassungsmässigkeit entscheiden.

Bürgerrechtsgruppen wie die American Civil Liberties Union (ACLU) sowie Anbieter von Erwachsenenmedien wie das US-Onlinemagazin Nerve.com oder das Lexikon der Slangbegriffe Urban Dictionary klagen derzeit gegen den Child Online Protection Act (COPA) von 1998, der Kinder vor dem Anblick pornografischer Webseiten bewahren möchte und dadurch in grossem Ausmass Behinderungen der freien Rede bewirkt.

Das Gesetz wurde 1998 beschlossen, aber nie eingesetzt. Es droht mit 50.000 US-Dollar täglicher Strafe und sechs Monaten Haft, wenn jemand “Internetkommunkiation aus kommerziellen Gründen unternimmt, die Minderjährigen zugänglich sein kann und Material enthält, das Minderjährigen Schaden zufügen kann”. [fe]

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen