Nintendos Wii verkauft sich problemlos aus

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Es war mutig von Nintendo, die eigene Spielekonsole zwei Tage nach Sonys PS3 in den USA zu starten. Die Premiere verlief aber ohne Chaos und Randale wie beim Sony-Start.

Nintendo sorgte für einen weit größeren Vorrat an Spielekonsolen in den Läden. Während Sony nur rund 400.000 Exemplare seiner Playstation 3 in die Läden schaffte, versprach Nintendo die fünf- bis sechsfache Menge. Genau Zahlen gab die Firma jedoch nicht bekannt. In den meisten Läden verkauften sich die größeren Vorräte dennoch schnell aus. Von einem “augenblicklichen Ausverkauf” berichtete die Ladenkette “Circuit City”.
Ein paar Unentwegte kampierten ebenfalls die ganze Nacht, doch die meisten Kauflustigen stellten sich erst in den frühen Morgenstunden an.
Nur Isaiah Triforce Johnson hatte bereits über eine Woche vor einem Laden ausgeharrt und durfte dafür dem amerikanischen Nintendo-Chef die Hand schütteln. Er trug dabei einen “Nintendo Power Glove”, einen Controller-Handschuh, der bereits 1989 herauskam. Wie er erzählte, hat er außerdem seinen Namen ganz offiziell und behördlich ändern lassen in Anspielung auf Nintendos “Zelda”-Spieleserie.
Nintendo verlor Mitte der 90er Jahre die Spitzenposition im Konsolenmarkt an Sony, und Microsoft spielt inzwischen auch noch mit.
Nintendos Konsole Wii kostet mit 250 US-Dollar (mit einem Spiel) weniger als die Hälfte der günstigsten PS3-Version, die schon ohne Spiel auf 600 Dollar (470 Euro) kommt. Nintendo versucht neben dem Preis mit einem innovativen Controller gegen die technisch viel aufwendiger Playstation 3 zu punkten. (Nick Farrell/bk)

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