Direkte Downloads erobern den Videospiele-Markt

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2010 werden bereits 22 Prozent des Videospiele-Umsatzes aus direkten Downloads generiert, besagt eine aktuelle Marktstudie.

Davon profitieren werden vor allem die großen Konsolenhersteller Sony, Microsoft und Nintendo. Das klingt für manche vielleicht überraschend, da herabladbare Spiele einmal als eine Bedrohung für die Konsolenhändler gesehen wurden. Der Anstieg auf einen 22-prozentigen Anteil an den weltweiten Videospiele-Einnahmen um 2010 ist erheblich, wenn man von nur 8 Prozent im Jahr 2005 ausgeht.
Die Studie der Marktforschungsfirma eMarketer macht deutlich, dass Online-Dienstleistungen wie Web-Spiele, herabladbare Filme und “andere Vergnügungen” – zwinker, zwinker – inzwischen wesentliche Verkaufsargumente für die neue Konsolengeneration sind.
Zufrieden sollen auch die Einzelhändler sein, denn James Belcher von eMarketer beruhigt sie:
“Digitale Downloads nehmen den Läden keinen Umsatz weg. Vielmehr könnten sie der Spielebranche helfen, die Ebene zu überwinden, auf der sie sich seit einigen Jahren bewegt.” (bk)

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