Der IT-Chef als Hacker

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Bis zu fünf Jahre Haft drohen einem früheren IT-Leiter, weil er nach seiner Kündigung ins Firmennetzwerk eindrang und andere Kollegen vor ihrer Kündigung warnte.

Der inzwischen 53jährige Stevan Hoffacker war von 1998 bis 2003 bei Source Media als Leiter der IT-Abteilung und später als Vizepräsident für Technologie beschäftigt gewesen. Source Media veröffentlicht Finanzzeitschriften wie “American Banker” sowie “Bond Buyer” und gehört Investcorp in Bahrain.
In das Computernetz seiner früheren Firma kam er eigentlich ohne besondere Anstrengung. Die Türen standen ihm offen, da er die Benutzernamen und Passwörter anderer Mitarbeiter aus seiner Zeit als deren Vorgesetzter kannte. Diese wurden offenbar über drei Jahre hinweg nicht geändert.
Hoffacker las einen Mail-Wechsel zwischen Managern mit, in dem von einer möglichen Kündigung weiterer Mitarbeiter die Rede war. Von einem Yahoo-Account aus ließ er daraufhin den zwei betroffenen Mitarbeitern eine Warnung per E-Mail zukommen.
Sein Ex-Brötchengeber behauptet nun, einen Schaden von 100.000 US-Dollar erlitten zu haben. So teuer sei es gekommen, einen externen Anwalt einzuschalten und Personal einzusetzen, das aufgrund der Sicherheitsverletzung von anderen Aufgaben abgezogen werden musste. (Nick Farrell/bk)

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