Intel veröffentlicht nach 35 Jahren die Schaltpläne des ersten Mikroprozessors

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Chip-Riese Intel feiert den 35. Geburtstag mit der Veröffentlichung der Schaltpläne und Programmierhandbücher des ersten Chips. Morgen eröffnet das Intel-Museum mit einem 130fach vergrößerten Nachbau des 4004-Prozessors.

Diese größte CPU der Welt läuft mit der ersten Software, die für den 4004 geschrieben wurde. Nur durch aufwendiges Reverse-Engineering konnten der 4004 und die darauf laufende Busicom-Software für das interaktive Ausstellungsstück im Museum aufbereitet werden. Die neu gezeichneten und überprüften Schaltpläne sowie ein animierter 4004-Simulator wurden auch in Java umgesetzt und sind auf der 4004-Website zu finden.
Der erste “mikro-programmierbare Computer auf einem Chip” Intels wurde erstmals am 15. November 1971 in “Electronic News” erwähnt. Er wurde aufgrund eines Auftrags des japanischen Taschenrechner-Herstellers Busicom entwickelt.
Das “neue Zeitalter der integrierten Elektronik” begann und brachte Intel Geldsummen ein, die selbst einen Dagobert Duck beeindruckt hätten.
Es war auch der Beginn der seltsamen Produkt-Nummerierung, die Intel seither pflegt. Warum um alles in der Welt wurde der erste Prozessor 4004 genannt? Zugleich war es der Geburtstag der ersten Intel-Roadmap – und das steht seither für geheimnisvolle Dokumente, die noch immer mehr verschleiern als enthüllen sollen.
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