Polizeieinsatz: US-Shops vertreiben PS3-Käufer

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Bereits 11 Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart von Sonys neuer Spielekonsole bildeten sich vor amerikanischen Medienmärkten die ersten Warteschlangen. Für die “Best Buy”-Filiale in Burbank war das ein Fall für die Polizei.

Rund 20 Playstation-Abhängige verbrachten bereits vier kühle Nächte und weniger eisige Tage in einer Warteschlange vor dem Laden. Dem Personal gefiel das nicht, konnte sich jedoch nicht ohne Hilfe der örtlichen Polizei durchsetzen.
Neugierige Kotu-Reporter stießen auf eine grimmig abweisende Dame in blauer Uniform vor dem Laden. Ein Mitarbeiter berichtete ihnen von der Polizeiaktion:
“Die hatten heute morgen ein unschönes Erwachen. Die Angestellten sagten ihnen, sie sollten gehen. Unser Manager war da. Der Bereichsmanager kam herüber. Sie wollten nicht gehen. Also riefen sie die Cops.”
Es ist nicht bekannt, ob Wasserwerfer und Tränengas gegen die PS3-Meute zum Einsatz gebracht werden mussten. Inzwischen besagt ein Schild, dass Warteschlangen erst einen Tag vor dem Verkaufsstart erlaubt sind.
Zu unschönen Szenen kam es auch in Japan, wo alle verfügbaren PS3s schon am Wochende restlos verteilt waren. Chinesische Einwanderer und Obdachlose wurden von Schwarzhändlern angeheuert, die die Konsolen anschließend zu unglaublichen Preisen verhökerten – noch viel unglaublicher als der offizielle Ladenpreis. (Nick Farrell/bk)

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