Malmö: Hauptstadt der Computerspiele

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PC-Spiele als kulturelles Medium? Ein neugegründeter europäischer Spiele-Verband beantwortet diese Frage mit Ja.

Gute Organisation ist auch beim Spielen wichtig. Nach dieser Devise handeln mehr als 500 Spieleentwickler aus 10 europäischen Ländern, die sich jetzt zu einem Verband zusammengeschlossen haben.

Sitz der Verbands ist das schwedische Malmö.

Die European Game Developer Federation (EGDF) hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Sie will nicht nur die Interessen der europäischen Spielestudios vertreten, sondern auch die “Entwicklung von Computer- und Videospielen als kulturelles Medium pädagogisch fördern und mit Informationen und Training stärken.”

Das Statement dürfte bei vielen Pädagogen und Medienwissenschaftlern auf Zustimmung stoßen. Längst stehen PC-Spiele nicht mehr in der pädagogischen Schmuddelecke. Dass sie – von einigen blutrünstigen Egoshootern abgesehen – auch die Entwicklung von Intelligenz, Reaktionschnelligkeit und komplexem Denken fördern können, ist bei Wissenschaftlern inzwischen unbestritten.

Deutscher als Generalsekretär
Neben der Kultur steht aber auch der bessere Austausch der Spieleentwickler untereinander auf der Agenda des Verbands. Und schließlich sollen die Spielestudios, die insgesamt circa 15 500 Mitarbeiter beschäftigen, von der Verhandlungsstärke der europäischen Dachorganistion profitieren.
Der deutsche G.A.M.E.-Bundesverband ist ebenfalls mit von der Partie. G.A.M.E.-Geschäftsführer Malte Behrmann wurde zum Generalsekretär des EGDF ernannt.

(MTO)

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