MS-Allchin: Vista vielleicht doch nicht absolut sicher

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Der Traum vom sicheren Windows Vista ohne Virenscanner ist ausgeträumt. Der die Vista-Entwicklung beaufsichtigende Jim Allchin rudert zurück: “Was ich gesagt habe, war nicht so klar, wie es hätte sein können, und das tut mir leid.”

Er beginnt sich in seinem Vista-PR-Blog nun um die Sicherheit seiner Kunden zu sorgen: “Es ist mir wichtig, dass unsere Kunden die angemessenen Sicherheitslösungen für die jeweilige Situation wählen, ob diese Sicherheitsfunktionalität nur in den Betriebssystemen integriert ist, oder durch Zusatzprodukte … Ich möchte deutlich sagen, die meisten Benutzer werden eine Form von Antivirus-Software einsetzen, und das wird zu ihrem Einsatzszenario passen.”
Die Nummer mit dem angeblich sichersten Betriebssystem der Welt hätte sich Allchin nach seinen bisherigen Erfahrungen ersparen können. Unvergessen bleibt, wie er schon 2001 großmäulig verkündete, Microsoft hätte die Gefahr von Buffer-Overflow-Angriffen in Windows XP beseitigt. Schon drei Monate später musste er diese Worte wieder runterwürgen – und wir wollen uns jetzt keinesfalls an einer Aufzählung der seither erfolgreichen Buffer-Overflow-Attacken versuchen.
Wenigstens kam er diesmal schneller wieder auf den Boden zurück. (John Sherwin/bk)

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