Roboter: Menschen schmecken nach Speck

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Vor einigen Monaten stellte NEC der staunenden Öffentlichkeit einen “persönlichen Roboter” mit Geschmackssinn vor. Bei einer Pressevorführung verriet der jetzt, wie ihm Menschen schmecken.

Entwickelt wurde der angehende Menschenfresser von NEC System Technologies und der Mie-Unversität. Er identifiziert mit Hilfe eines Infrarot-Spektrometers den Geschmack von Nahrungsmitteln und verschiedenen Weinsorten, ohne dass er dazu etwa die Flasche entkorken müsste. Er kann auch ohne einen einzigen Biss zum Beispiel süße von sauren Äpfeln unterscheiden.
Ein Reporter wollte jetzt besonders schlau sein und hielt unter dem Beifall seiner Kollegen seine Hand hin. Er schmecke nach Speck, erklärte das niedliche Roboter-Kerlchen (eben ganz nach japanischem Geschmack) mit kindlicher Stimme. Daraufhin wollte es auch noch der Bildchenknipser des Schreibers wissen, der zur Kenntnis nehmen durfte, eher nach Schinken zu schmecken.

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So ganz falsch scheint der süße kleine Robbie nicht zu liegen, wenn wir den Maori in Neuseeland glauben können. Die haben frühen Missionaren erzählt, sie schmeckten ähnlich wie Huhn oder Schwein – üblicherweise, bevor sie sie gegessen wurden. Zum Glück leben wir nicht in einem schlechten Film und müssen daher auch nicht befürchten, dass die Roboter jetzt auf den Geschmack kommen. (Nick Farrell/bk)

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