Ärzte benutzen Google für die Diagnose

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Auch die medizinische Profession hat das Internet entdeckt. 6 von 10 schwierigen Fällen lassen sich mit dem Web als diagnostische Hilfe lösen.

Das ergab eine Studie, die vom Princess-Alexandra-Hospital in Brisbane durchgeführt wurde. Die effiziente Suche und die Nützlichkeit der aufgespürten Informationen hänge jedoch deutlich vom vorhandenen Wissen und den Erfahrungen des Suchers ab. Google vermittle dem Suchenden den schnellen Zugang zur größtmöglichen Anzahl medizinischer Texte.
Auf eine qualitativ bessere Diagnose warten Patienten schon lange. Autopsiestudien verraten, dass rund 20 Prozent tödlicher Krankheiten falsch diagnostiziert und behandelt werden – und diese Rate soll sich seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht wirklich geändert haben.
Knut Bergen aus Norwegen begrüsst den Google-Einsatz in einem Leserkommentar der Daily Mail aus überzeugenden Gründen: “Ich wünschte, mein Arzt hätte die Suchmaschine benutzt! Ich habe es selbst getan, nachdem ich seine Diagnose der Hautbeschaffenheit meines Sohnes bezweifelte. Ich ging privat zu einem Dermatologen und erfuhr für 150 Euro, dass meine ‘Google-Diagnose’ richtig war.”

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Daily Mail