US-Politiker ganz groß in Spam

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Das mit Viagra und den Aktien mit 897 Prozent Gewinn in dreieinhalb Minuten können wir erstmal vergessen. Während der US-Wahlen stiegen vielmehr die Politiker ganz groß in das Spamgewerbe ein. Sagen nicht wir, sondern ganz ernsthaft die Sicherheitsfirma Sophos.
Sowohl die Republikaner als auch die Demokraten jenseits des Atlantik haben reichlich unerwünschte Wahlwerbe-Mails verschickt, um bei den Zwischenwahlen mehr Stimmen zu holen. Laut Sophos können diese E-Mails rechtlich jedoch nicht als Spam klassifiziert werden, da die politischen Parteien der USA sich bislang erlauben, Gesetze gegen Spam wie den CAN-SPAM-Act schlicht zu ignorieren.
Sophos bekam den klaren Beweis geliefert, dass die Wahlwerbung an Adressaten geschickt wurde, die sie ganz bestimmt nicht bestellt hatten: “Eine Spamfalle von Sophos ist in den USA absolut nicht stimmberechtigt – warum hat sie dann E-Mails erhalten, die sie zur Stimmabgabe bei den Zwischenwahlen aufforderten?” (bk)

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