Cisco floriert durch Bandbreiten-Bedarf

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Die ungehemmte Nutzung von Bandbreiten für Video, Daten und andere Informationen, die zunehmend auch im Geschäftsbetrieb um sich greift, bringt die Umsätze und Gewinne des Netzwerkspezialisten Cisco zum Brummen.

Weit stärker als erwartet stieg der Markt für Backbone-Kapazitäten an – die Hard- und Software zur Steuerung des extrem gestiegenen Bandbreitenbedarfs liefert zu einem guten Teil der Netzwerkausrüster Cisco und kann damit in seinem ersten Geschäftsquartal seinen Nettogewinn auf 1,61 Milliarden Dollar oder 26 Cent je Aktie steigern. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres seien es 1,26 Milliarden Dollar oder 20 Cent je Aktie gewesen, teilte das Unternehmen mit.

Der Netzwerkspezialist konnte seinen Umsatz um ganze 25 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar erhöhen, das sind 300.000 Dollar mehr als von Finanzanalysten erwartet.

Auch as Set-Top-Boxen-Geschäft, in das Cisco durch Unternehmenskäufe in diesem Frühjahr eingestiegen war, entwickle sich positiv. Das Unternehmen Scientific-Atlanta, für das Cisco 6,9 Milliarden Dollar springen ließ, trug bereits 584 Millionen Dollar zum Umsatz bei, (erwartet wurden nur 562 Millionen).

Cisco-Chef John Chambers erklärt auf der Cisco-Website weitere Details, Hintergründe und seine weiteren Aussichten – ohne Angaben von Zahlen natürlich.

Weitere Ausblicke gab das Unternehmen also noch nicht bekannt – bei der derzeitigen Aktienlage, so berichtete das ZDF gestern, halten sich viele Unternehmen noch zurück mit Prognosen. Eine weitere Steigerung für Cisco sehen verschiedene Finanzanalysten jedoch als gegeben. (mk)

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