Remote-Computing
Linux als Terminal-Server

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Mehr als einen PC mit Netzwerkkarte benötigt man nicht, umalte Rechner mit dem Projekt Linux Terminal
Server als Thin-Clients zu konfigurieren. Die Rechenleistung spielt keine Rolle, denn das eigentliche Computing
wird dem Server überlassen.

Terminal

Remote-Computing

Die Entwickler des Linux Terminal Server Project (LTSP, www.ltsp.org) stellen eine Linux-Distribution zur Verfügung, mit der Anwender Workstations als textbasierte Konsolen oder als grafische Konsolen für X11 konfigurieren. Dabei genügt bereits eine minimale Hardware-Ausstattung für die Terminals. Diese brauchen weder eine Festplatte noch ein Floppy- oder CD/DVD-Laufwerk. Eine Netzwerkkarte, von der sich booten lässt, reicht völlig aus. Mit Hilfe dieser Karte empfängt die Workstation beim Bootvorgang alle benötigten TCP/IP-Informationen und auch den Linux- Kernel selbst vom Terminal-Server. Danach wird as Dateisystem vom Server mit Hilfe von NFS (Network File System) gemountet. Die Workstations lassen sich dabei in drei Modi betreiben: als X-Window-Client, als textbasierte Telnet-Clients oder als Shell-Prompt. Als X-Client kann ein PC beliebige X-Programme vom Server selbst oder von anderen X-Servern imNetz ausführen. Als Telnet- Client erhält die Workstation Zugriff auf multiple virtuelle Bildschirme, die jeweils eine Session hosten. Zwischen den Sitzungen schaltet der Benutzer mit den [F]-Tasten um. Läuft der Thin-Client im Shell-Prompt-Modus, hat der Anwender direkten Zugriff auf eine Bash (Bourne-Again Shell) auf dem Server. Dieser Modus dient der Fehlersuche.

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