Admins auf dem Öko-Trip

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Umweltfreundliche PCs müssen auf dem Einkaufszettel von IT-Verantwortlichen ganz oben stehen. Sonst kommen gewaltige Kosten auf Firmen zu – sagen Marktforscher.

In der Politik spielen die Grünen nur noch auf der Oppositionsbank mit. Doch in der IT-Welt sollen die Öko-Ideen künftig eine entscheidende Rolle spielen. Ein Grund hierfür: Die dramatisch steigenden Energiekosten. So prognostiziert das renommierte Marktforschungsinstitut Gartner in einer aktuellen Studie, dass die Stromkosten für PCs und Server bei großen Unternehmen in den nächsten Jahren um den Faktor 4 steigen könnten. Neben den explodierenden Gebühren ist auch die immer leistungsfähigere Hardware für die Entwicklung verantwortlich.
Die logische Schlussfolgerung von Gartner: Der Stromverbrauch des IT-Equipments muss ein entscheidendes Kriterium bei der Anschaffung von IT-Equipment werden.

Die Hersteller haben das Problem offenbar erkannt. Firmen wie AMD, Dell, HP, IBM und Sun Microsystems haben sich zu der Initiative Green Grid zusammengeschlossen. Ziel der Green-Grid-Firmen ist es, den Energieverbrauch großer Datencenter zu senken, beispielsweise durch verbessertes Powermanagement.

Ein weiteres Problem sehen die Marktforscher in der Beseitigung älterer Rechner. In den nächsten fünf Jahren werden weltweit mehr als 800 Millionen PCs ausgetauscht. Davon werden 512 Millionen (64 Prozent) entsorgt, eine ökologische Herausforderung für Hardware-Hersteller und Unternehmen.
Der Gartner-Tipp für CIOs (Chief Information Officers) und Admins: Diese sollten schon bei den Herstellern ihres IT-Equipments auf ökologisch saubere Fertigung und Produktpolitik dringen. (MTO)

Bild: 2006 JupiterImages Corporation

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