Nanotech-Konferenz: Forschungsministerin stellt Aktionsplan vor

Politik

Winzig klein, aber wirtschaftlich gesehen riesig: So wünscht sich Bundesforschungsministerin Schavan die Nanotechnologie. Forschungs-Millionen und neue Rahmenbedingungen sollen die wissenschaftlichen Ergebnisse schneller zu Produkten machen.

Die “Nano-Initiative – Aktionsplan 2010” wurde heute auf der Konferenz “nanoDE” vorgestellt. In der Grundsatzrede zur Eröffnung der Konferenz “nanoDE” bezeichnete Forschungsministerin Schavan die Nanotechnologie als “eines der aussichtsreichsten Technologiefelder mit einem großen Marktpotenzial”.

Ihr Ziel ist, das alte Credo der “reinen Lehre ” aufzubrechen und schneller zu Produkten zu kommen. Mit ihrer Initiative würde erstmals ein einheitlicher und ressortübergreifender Aktionsrahmen geschaffen, der Ziele und Handlungsansätze der Nanotechnologie bündele und die passenden politischen Rahmenbedingungen für Unternehmen schaffe. Die Forschungsförderung in diesem Bereich wolle man 2006 auf 330 Millionen Euro erhöhen.

Die Konferenz ist Teil des diesjährigen BMBF-Forum für Nanotechnologie in Berlin, auf dem etwa 400 Repräsentanten aus Wissenschaft und Wirtschaft das Thema diskutieren.

Die Details gingen aus der Rede noch nicht ganz klar hervor, voraussichtlich werden diese aber nach der Konferenz veröffentlicht – wegen der vielen Arbeit vermutlich nicht online, denn auch zur kürzlich vorgestellten “Hightech-Strategie” der Regierung finden sich auf der Website des Forschungsministeriums erst einmal nur Allgemeinplätze. (mk)

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