Internet Explorer 7 gegen Firefox 2
Das neue Browser-Rennen

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Internet Explorer 7 und Firefox 2 gehen im Browser-Rennen in eine neue Runde. Wer hat wohl die Nase vorn?

Viele Neuheiten beim Internet Explorer 7

Internet Explorer 7 gegen Firefox 2

Wenn es um pure Neuheiten geht, bietet der Internet Explorer 7 viel. Im Vergleich zum Vorgänger ist kein Bit auf dem anderen geblieben. Mit aufpolierter Oberfläche, Tabs, RSS-Integration, Suchfeld, verbesserten Druckoptionen, Phishing-Filter und konservativen Voreinstellungen für ActiveX-Controls haben die Entwickler auch fleißig vom Firefox abgeguckt. Wer die automatischen Windows-Updates aktiviert, bekommt den Internet Explorer 7 ohne eigenes Zutun. Bookmarks und Einstellungen werden dabei übernommen.

Den IE 7 gibt es nur für Windows XP mit SP 2 und ab Werk für Windows Vista. Einziger Unterschied: Unter Vista läuft der Browser in einem geschützten Modus, der auf die Benutzerkontenkontrolle des neuen Betriebssystems aufsetzt. So darf der Browser beispielsweise nur in das Verzeichnis Temporäre Internetdateien schreiben.

Bild: Ähnlichkeiten: Firefox 2 (oben) und Internet Explorer 7 (links) setzen die gleichen Elemente ins Browser-Menü


Firefox 2 hält dagegen

Internet Explorer 7 gegen Firefox 2

Nach drei Release Candidates ist auch Firefox 2 im Oktober fertig geworden. Die Hauptneuheiten sind weniger spektakulär als beim Internet Explorer: Die Oberfläche wurde aufgefrischt, ohne altgediente Firefox-Nutzer zu verschrecken. Im Suchfeld werden nach den ersten Buchstaben Begriffsvorschläge gemacht, und eine Rechtschreibprüfung überwacht Webformular-Eingaben und Blogs. Auch ein Phishing-Filter ist an Bord. Freunde von Browser-Tabs werden sich über einen Schließen-Button für jedes Register freuen – das musste bislang noch per Add-on nachgerüstet werden.

Einen ausführlichen Test der beiden Kontrahenten gibt es in der nächsten Ausgabe. Firefox macht aber den reiferen und auch schnelleren Eindruck. Trotzdem ist der Internet Explorer 7 ein Browser, der den nötigen Komfort bietet und von dem man nicht mehr grundsätzlich abraten muss.