Achtung, IT-ler: Steuer auf Outsourcing geplant

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News_Strafsteuer.jpgWenn IT-Firmen (und auch alle anderen) in Zukunft ganze Abteilungen und Geschäftsbereiche ins Ausland verlegen, könnten sie mit einer empfindlichen Strafsteuer belegt werden.

Die Bundesregierung plant, im Zuge der Unternehmenssteuerreform eine Steuer auf Jobverlagerungen und Know-how-Transfer ins Ausland zu erheben. Für IT- und andere Branchen. Die Pläne gehen aus einem vertraulichen Entwurf des Bundesfinanzministeriums hervor, der an die Finanzbehörden der Länder (und an die Presse, hehe) ging. Demnach sollen Unternehmen künftig bei Produktionsverlagerungen über die Grenze, bei der Ausleihe deutschen Personals in Niedrigsteuergebiete, bei der Übertragung von Patenten und Produktionsverfahren an Auslandstöchter die Sondersteuer zahlen, berichtet der Spiegel.
Eine Sprecherin des Finanzministeriums bestätigte die Pläne im Grundsatz (Oha!), wandte sich aber gegen die Bezeichnung “Strafsteuer”. Es gehe um Anreize, Erlöse in Deutschland zu versteuern (so wie ein Gefängnis ein Anreiz ist, ehrlich zu bleiben?). Es sei “misslich”, wenn Patentkosten in Deutschland geltend gemacht, Erträge aber im Ausland versteuert würden. Wie hoch die (nennen wir das Kind beim Namen) Bestrafung jeweils ausfallen könnte, wurde noch geheimgehalten. (rm)

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