Online-Thriller: Das letzte Ritual

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Die Jagd geht über 500 Internetseiten, die europäische Tageszeitungen wie die Süddeutsche Zeitung und die französische Libération bereitstellen. E-Mails, SMS und Videosequenzen helfen, den Killer “Phoenix” zu ermitteln.

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Mehr als ein Dutzend Morde hat Phoenix seit 2001 in ganz Europa begangen. Er gefiel sich dabei in grausamen und abstoßenden Inszenierungen mit einem esoterischen Beigeschmack nach Hermetik, Alchimie, Kabbala, Astrologie und dergleichen. Nach dem Mord am journalistischen Kollegen Jack Lorski bildete sich das “Internationale Komitee zur Festnahme des Phoenix” (ICPA) und richtete eine Website ein, um allen detektivisch Motivierten die Teilnahme an der Serienmörderjagd zu ermöglichen.
Bislang einziger Hinweis auf den Täter ist eine verschlüsselte DVD. “In Memoriam 2 – Das letzte Ritual” heißt der europaweit inszenierte Online-Thriller. Phoenix-killer.info bietet sachdienliche Hinweise in sieben verschiedenen Sprachen an. Allerdings führten einige Sprachversionen derzeit zu “404 Not Found” – Sabotage?
Was es bringt? “Wenn Sie das Ziel erreicht haben, gelangen Sie zu einem Gewinnspielformular, in dem Sie Ihre Daten eintragen und dadurch am Gewinnspiel teilnehmen können.” Versprochen werden dafür “attraktive Preise”. Die werbende Wirtschaft hat es eben auch immer schwerer, an qualifizierte Konsumentendaten zu kommen. (bk)

SZ

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