Ärger mit PayPal

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Das Bezahlsystem Paypal sperrt Kunden-Konten beim Hauch eines Terrorverdachts. Bereits eine Namensähnlichkeit mit einem Eintrag auf einer Fahndungsliste genügt, um das PayPal-Konto zu sperren.

Wie PC Professionell herausgefunden hat, werden die Kundendaten bei PayPal mit Listen von Terror- oder Drogenhandel-Verdächtigen abgeglichen. Allein die Namensähnlichkeit mit einem Eintrag könnte ausreichen, um das Konto zu sperren. Doch damit nicht genug: Vielmehr fordert PayPal den User per Mail auf, seine Identität zu beweisen. Dazu muss er verschiedene persönliche Dokumente an eine nicht näher bezeichnete Stelle in Omaha, Nebraska schicken.

Zwar sind Finanzdienstleister verpflichtet, ihre Kundendaten mit bestimmten internationalen Listen abzugleichen, zum Beispiel der 254-seitigen OFAC-Liste der US-Regierung. Bei einer Übereinstimmung müssen die Anbieter die weitere Nutzung ihrer Dienste stoppen, bis die Identität geklärt ist.

Doch das hilft den unzähligen bereits betroffenen Kunden, die etwa bei eBay handeln, auch nicht weiter. Sie machen ihrem Ärger unter www.paypalwarning.com Luft.
Weitere Informationen zu PayPals “Konten-Terror” lesen Sie im Report in PC Professionell 01/2007. (bwi)

Autor: BrittaW
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