PC-Schlussverkauf, bevor Vista kommt

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Die PC-Preise fallen, weil Hersteller und Händler noch alles abladen wollen, was kein Vista-Etikett hat. Sagt das Wall Street Journal.

Da Vista für die Konsumenten bis in die dunkle Zeit nach Weihnachten verschoben wurde, haben die Verkäufer der PC-Branche ein Problem. Wie sollen sie noch jemand zum schnellen Kauf einer neuen Kiste überreden, wenn jeder weiß, dass Vista hinter der Ecke lauert – und das nächste Mac OS X klopft auch schon an der Tür. Da bleibt ohnehin nur noch ein wirklicher Kaufanreiz, der schon immer gezogen hat, und das ist der Preis.
Die Marktforscher von Current Analysis schätzen, dass 70 Prozent der in dieser Weihnachstsaison verkauften Notebooks weniger als 1000 US-Dollar kosten werden. Im Jahr 2004 wurden nur 38 Prozent der Notebooks für weniger als 1000 Dollar über den Tisch geschoben.
Sony spricht von Preisherabsetzungen, die ihre Spitze in den Weihnachtsferien erreichen sollen. HP versicherte, im Weihnachtsgeschäft über den Preis wettbewerbsfähig bleiben zu wollen.
Wer bei XP bleiben oder lieber gleich zu Linux wechseln will, darf sich auf ein Schnäppchen zu Weihnachten freuen. Mit Vista kommt dann der herbe Preisanstieg, in diesem unserem Lande noch verstärkt durch die erhöhte Märchensteuer. (Nick Farrell/bk)

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