Identitätsdiebstahl: IT-Bosse hintergingen eigene Mitarbeiter

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Eigentlich war Compulinx eine richtig angesehene Firma. Bis das FBI den Boss und seinen Neffen holte.

Compulinx-CEO Terrence Chalk und sein Neffe Damon Chalk sehen die Welt inzwischen durch Gitterstäbe. Sie stahlen die Identitäten eigener Mitarbeiter, um ungefragt in ihrem Namen Kredite und Kreditkarten zu beantragen. Dafür benutzten sie die ihnen natürlich bekannten Namen, Adressen und Sozialversicherungsnummern der Mitarbeiter. Die Kreditanträge erreichten eine insgesamte Höhe von ein Million US-Dollar.
Terrence Chalk werden außerdem 100.000 Dollar betrügerische Kreditkartenbelastungen vorgeworfen. Bei einer Verurteilung könnte er bis zu 165 Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 5,5 Millionen Dollar bekommen, sagen die Staatsanwälte.
Compulinx ist ein Managed Service Provider (MSP), der für ein innovates und erfolgreiches Geschäftsmodell bekannt ist. Die Firma hieß bis 2004 Computek, bevor sie das früher zu Ernst & Young Technologies gehörende Unternehmen Linx Logic übernahm.
Zur massiven IT-Infrastruktur der Firma gehören vier Datencenter, über 300 Server und satte Speichermassen von 40 TB. (Nick Farrell/bk)

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