G80 und R600 bringen integriertes HDMI

Allgemein

Sowohl nVidias kommender Grafikchip G80 und ATIs für 2007 angesagte R600-Chips glänzen mit nativer Unterstützung für HDMI.

Das High Definition Multimedia Interface (HDMI) ist die erste volldigitale Schnittstelle, die neben digitalen Videodaten auch digitale Audiodaten überträgt. Sie wird von der Filmindustrie und praktisch allen bedeutenden Herstellern der Unterhaltungsindustrie unterstützt. In der HDMI-Spezifikation ist auch der Kopierschutz HDCP vorgesehen, ohne den in HD-Auflösung so gut wie nichts gehen soll.
ATI unterstützt HDMI tatsächlich auf seinem I/O-Chip. Aber unter dem Strich heißt das, die G80-basierten Geforce 8800 GTX und GTS haben native HDMI-Unterstützung.
Die Firmen müssen vielleicht einen halben Cent an Intel abdrücken für einen Schlüssel, die sie im Bios der Karte unterbringen, und schon haben wir eine HDMI/HDCP-fähige Karte.
nVidia und ATI zahlen jährlich 10.000 US-Dollar für die Mitgliedschaft im Verein, und sie werden auch noch gerne vier Cent für die HDMI-Lizenzierung aufbringen.
Die Platine braucht dafür allerdings noch einen HDMI-Anschluss auf der Grafikkarte. Das sollte kein großes Problem sein, denn hinsichtlich der Videoübertragung ist HDMI praktisch DVI. Es arbeitet auf die gleiche Weise, nur der Anschluss sieht anders aus, und im Gegensatz zu DVI überträgt es auch ein Audio-Signal. (Fuad Abazovic/bk)

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