Sony baut explosive 007-Notebooks

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Im Geschäft mit explosiven Akkus ist Sony ja schon lange die Nummer 1. Dazu passt bestens die Vermarktung einer limitierten Serie von James-Bond-Gadgets mit dem verräterischen Aufdruck 007.

Die elektronischen Geheimagenten-Träume kommen verpackt in einem Diplomatenkoffer aus Aluminium. Ein Koffer enthält ein Vaio-TX-Notebook sowie eine Cybershot-Digitalkamera. Ein kleineres Köfferchen enthält den Micro-PC Vaio UX, eine Digitalkamera und einen GPS-Empfänger. Eine 007-Kamera gibt es auch einzeln, und dem Transport geheimer Daten soll ein USB-Speicherstick namens 007 Micro Vault dienen.
Das alles gibt es natürlich nur in limitierter Menge, und es hat etwa mit dem Remake des alten Bond-Films Casino Royale zu tun, den es als 21. James-Bond-Produktion zu feiern gelte.
007 steht auf allen Teilen vermutlich deshalb gut sichtbar drauf, damit britische Geheimagenten besser durch die Flughafenkontrollen kommen. Außerdem ist es sicher hilfreich für die attraktive feindliche Spionin, um unseren Agenten schnell und einwandfrei zu identifizieren.
Geschmacklich ist das wohl eher 12jährigen aus den 60er Jahren zuzuordnen. Aber die Marketing-Experten von Sony haben da noch etwas anderes nicht rechtzeitig ausgespäht. James Bond setzt schließlich Gadgets wie Uhren und Kugelschreiber ein, die sich augenblicklich in eine tödliche Waffe verwandeln können. Sonys Notebook-Serien aber besitzen genau diese Eigenschaft schon länger, was bereits Anlass zu einem Rückruf durch den Hersteller war.
Wir sind nicht sicher, ob Sonys Bond-Manager richtig liegen mit der Imagepflege ihrer Produkte. Aber was wissen wir schon vom Sony Style? Wir machen hier schließlich nur ein wenig Boulevard-Journalismus. (Nick Farrell/bk)

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