Greenpeace fliegt von Mac-Messe

MacWorkspace

Umweltaktivisten wollten auf giftige Substanzen in Apple-Produkten hinweisen — zum Missfallen der Messeleitung.

Apple gibt sich gern das Image, anders als andere Hardware-Hersteller zu sein. Doch in Umweltschutzfragen ist davon nicht viel zu bemerken, kritisiert Greenpeace. In zahlreichen Apple-Produkten wie dem iPod, aber auch den diversen Mac-Computern seien giftige Substanzen zu finden — die andere Hersteller längst nicht mehr zum Einsatz bringen würden. Dies prangert die Umweltschutzorganisation mit der Kampagne greenmyapple an und will Apple dazu bringen, nicht nur in Sachen Design eine Vorreiterrolle einzunehmen.

GreenMyApple

Ein Anliegen, das Greenpeace auch auf der MacExpo in London mit einem eigenen Messestand und dem Verteilen von Äpfeln und Flugblättern vorbringen wollte.
Doch laut Messeleitung fühlten sich Besucher wie auch andere Aussteller, darunter auch Apple selbst, dadurch gestört und der Greenpeace-Stand wurde geschlossen. Schließlich hätte auch Greenpeace die Messeordnung unterschrieben, die Störungen dieser Art untersagt. (tkr)

Autor: thomask
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