DOSSIERS
Tsunami-Warner im PC
P2P-Tsunami-Ente?
Noch nicht ausgereift
Tsunami-Warner im PC
Von PCpro befragte Experten sind skeptisch, ob Stadlers Tsunami-Software funktionieren kann. Eine potenzielle Fehlerquelle zeigt sich schon auf den ersten Blick: Die Anwender müssen in der Software von Hand den Längen- und Breitengrad ihres Standorts eintragen ? falsche Angaben sind dabei nicht auszuschließen. Neben einer Spezifikation für das PES bei Festplatten bereitet auch der hohe Ressourcenbedarf der Software den Programmierern Kopfzerbrechen. Selbst bei aktuellen PCs soll sie etwa 30 Prozent der Rechenleistung auffressen. Für eine P2P-Anwendung, die im Hintergrund läuft, ist das zu viel.
Herunterladen kann man sich das Programm bis Redaktionsschluss nicht, die Website ist »Due to excessive traffic« offline. Spötter witzeln, der Tsunami Detector falle in die Kategorie Marketing-Gag. Immerhin scheint die Bandbreite noch für einen Link zum kommerziellen Warndienst www.tsunami-alarm-system.com auszureichen. Michael Stadler räumt gegenüber PCpro ein, dass die Software noch nicht ausgereift, er aber vom Konzept überzeugt sei.






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