T-Service öffnet sich Telekom-Widersachern

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Die frisch ausgegliederte Festnetzsparte der Telekom soll künftig für andere Unternehmen arbeiten. Für jene, die der Telekom die Marktanteile wegknabbern.

Mit der Ausgliederung von 45.000 Mitarbeitern aus der Festnetzsparte T-Com in die neue T-Service ist es wohl noch nicht getan. Die Löhne von Technikern und Call-Center-Mitarbeitern werden schrittweise gesenkt und die Arbeitszeiten verlängert, erläuterte Personalvorstand Heinz Klinkhammer öffentlich. Darüber hinaus werde T-Service künftig für andere Unternehmen arbeiten, verlautete jetzt aus Bonn.

Die früheren T-Com-Mitarbeiter sollen in den kommenden Jahren ein neues Internet-basiertes Telefonnetz knüpfen. Das wartungsarme Netz der nächsten Generation ersetze 2011 die heutige Technik. Bis dahin müssten die T-Service-Löhne so weit sinken, dass die Gesellschaft Wartung und Kundendienst zu marktfähigen Preisen anbieten könne. (rm)

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