Studie: Die asiatische Handy-Zukunft

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Das Inselreich Taiwan soll in zwei Jahren beachtliche 281 Millionen Handys ausspucken, kündigt eine Marktuntersuchung an.

Trotz der BenQ-Krise werde die Rolle Taiwans bei der Produktion aller Mobiltelefone (inklusive Smartphones) immer bedeutender. Vor allem als Hersteller der Markenanbieter (Original Design Manufacturers, kurz ODMs) wie Motorola oder Sony Ericsson werden taiwanische Fabriken immer beliebter, glaubt eine frische Studie von ABI Research.

“Die ODM-Unternehmen in Taiwan sichern sich Kostenvorteile, indem sie Fabriken auf dem chinesischen Festland bauen. Außerdem haben sie alle Teilezulieferer vor Ort”, schildert Industrie-Analyst Junmei He die Standortvorteile. Für ABI erarbeitete er die Schätzung, dass 2008 etwa 281 Millionen Telefone made in Taiwan hergestellt würden, davon 79 Prozent von den ODMs. Damit produziere das kleine Land etwas 26 Prozent aller Handys weltweit.

Weitere Details über die Rolle Chinas und Taiwans im künftigen Mobilfunkmarkt verrät die ABI-Studie, die sich wiederum in die Mobilgeräte-Studie einfügt. (rm)

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