Nach BenQ-Pleite: Infineon hofft auf LG und Samsung

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Der deutsche Chiphersteller war ebenfalls mal Siemens-Sparte und versorgte daher exklusiv die BenQ-Siemens-Handys. Nun sucht man nach Lückenfüller.

Infineon Technologies versucht, dass von BenQ Mobile aufgerissene Absatzloch durch Geschäfte mit anderen Handy- Herstellern zu füllen. “Unsere neuen Kunden LG und Samsung werden sich in den nächsten Monaten mit höheren Umsätzen einstellen”, machte der Infineon-Chef Wolfgang Ziebart gegenüber der Süddeutschen Zeitung (Montagausgabe) in Optimismus.

Mit mehreren weiteren Abnehmern sei man in sehr fortgeschrittenen Gesprächen. Namen dürfe er aber noch nicht nennen. Wegen des Wegfalls der BenQ-Aufträge müsse Infineon 400 Arbeitsplätze abbauen, davon 200 in Deutschland.

Die Belastung durch die BenQ-Pleite liege in 2006 bei 80 Millionen Euro, im kommenden Jahr würden 150 Millionen Euro Umsatz fehlen und die Handychip-Sparte werde die Gewinnzone später als geplant erst zum Ende des Kalenderjahres 2007 erreichen. (rm)

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