Infineon verliert BenQ und baut nun auf LG und Samsung

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INQ_Infineon.jpgDer deutsche Chiphersteller war genauso wie die BenQ Mobile GmbH mal Siemens-Sparte und versorgte daher exklusiv die hierzulande gefertigten Handys. Damit ist zum Jahreswechsel Schluss. Nun sucht man nach Lückenbüßern.

Infineon Technologies versucht, dass von BenQ Mobile aufgerissene Absatzloch durch Geschäfte mit anderen Handy- Herstellern zu füllen. “Unsere neuen Kunden LG und Samsung werden sich in den nächsten Monaten mit höheren Umsätzen bemerkbar machen”, gibt sich der Infineon-Chef Wolfgang Ziebart gegenüber der Süddeutschen Zeitung (Montagausgabe) optimistisch. Mit mehreren weiteren Abnehmern sei man in sehr fortgeschrittenen Gesprächen. Namen dürfe er aber noch nicht nennen.
Wegen des Wegfalls der BenQ-Aufträge müsse Infineon 400 Arbeitsplätze abbauen, davon 200 in Deutschland. Die Belastung durch die BenQ-Pleite liege bei 80 Millionen Euro, im kommenden Jahr würden 150 Millionen Euro Umsatz fehlen und die Handychip-Sparte werde die Gewinnzone später als geplant erst zum Ende des Kalenderjahres 2007 erreichen. (rm)

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