Neue Spuren auf Intels Server-Roadmap

Allgemein

Wir sehen neue Wegzeichen auf der Chipzilla-Roadmap. Sie reichen vom Itanic bis zu umetikettierten Conroes, und es sind natürlich reichlich Quadcores zu erwarten.

Intel beschleunigt den Ausstoß von Quadcore-Teilen schnell und heftig. Sie sollen im zweiten Quartal 2007 schon geschätzte 40 Prozent der produzierten Mischung ausmachen.
Wie solche Beschleunigungsphasen bei Intel laufen, können wir annehmen, dass Intel am 30. Juni 2007 die Clovertowns auf diesen Anteil gebracht hat. Das wird jedenfalls nicht nur auf AMD, sondern auch auf Woodcrest ernsthaften Druck ausüben. Die anderen “Core”-Teile werden den letzten veröffentlichten Zahlen zufolge ebenfalls beschleunigt hergestellt.
Das bringt uns zu Montvale und einem aktuellen Datum dafür. Es wurde vorläufig eingeengt auf das vierte Quartal 2007, aber wir bleiben skeptisch, ob es ihn überhaupt jemals geben wird. Mit der verspäteten Einführung von Montecito und Tukwila Anfang *hüstel* 2008 – was für einen Sinn ergäbe das noch?
Das letzte Wegzeichen ist ein Chipset namens Bigby, das in den Geschmacksrichtungen -P und -V kommt. -P steht für Performance und -V für Value, hochbezahlte Leistung oder mehr fürs Geld also. Wäre ja schön, wenn alle Kennzeichnungen von Intel so eindeutig wären. Dieser Nachfolger des 3000/3010-Chipsets ist im dritten Quartal 2007 fällig und eigentlich ein Desktop-Chipset, das mit einem Server-Etikett versehen wurde.
Es sieht danach aus, dass die Server-Updates nur mäßig ruckeln bis zum Übergang auf 45 Nanometer, um dann erst richtig in Fahrt zu kommen. (Charlie Demerjian/bk)

Linq