Gericom warnt: Die Geschäfte laufen schlechter

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Der österreichische Computerhersteller hat wieder ein schleches Quartal hinter sich. Negative Profite und sinkende Umsätze zeichnen ein düsteres Bild.

Die rückläufige Umsatzentwicklung bei Gericom hat sich im dritten Quartal weiter verschlimmert. Während von April bis Juni noch Erlöse von 22,8 Millionen Euro zu verbuchen waren, schmolzen die Umsätze in den letzten drei Monaten auf rund 9 Millionen Euro dahin. Damit wurden in diesem Jahr erst um die 57 Millionen Euro umgesetzt.

Auslöser des Abwärtstrends ist das schwache Geschäft im Bereich Home Entertainment wie auch der massive Einbruch im Notebook-Markt, teilte das Unternehmen in Linz mit.
In beiden Geschäftsfeldern sei es zu einem rapiden Preisverfall gekommen. Das Nachfrageverhalten sowie die daraus resultierenden Ordermengen ließen derzeit auch keine Trendumkehr für das 4. Quartal erkennen.

Damit wird Gericom das für 2006 gesetzte Umsatzziel von etwa 100 Millionen Euro wohl klar verfehlen. Wie hoch die Verluste ausfallen werden, will Gericom erst am 30. November veröffentlichen. (rm)

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