Post vom Pinguin
Linux als Mail-Server

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Mit den Programmen und Modulen Postfix, Fetchmail und Imapd lässt sich im Handumdrehen ein Post- Office für kleine Unternehmen bis 50 Mitarbeiter aufsetzen.

Post-Office

Post vom Pinguin

Mit einem eigenen Mail-Server verwaltet der Linux-Administrator die Postfächer und Verteilerlisten für die interne und externe Kommunikation im Unternehmen. Dafür wird das Programm Fetchmail als POP3/IMAP-Server aufgesetzt, ein Mail-Transfer-Agent wie Postfix sowie der IMAP-Server Imapd installiert. Wir gehen von folgendem Szenario aus: Das Unternehmen besitzt eine Mail-Domain bei einem Provider und jeder Anwender hat ein eigenes POP3-Postfach. Der Inhalt der Postfächer soll nun zum lokalen Mail-Server transferiert werden. Dieser verteilt die Nachrichten auf die passenden Postfächer. Die Benutzer fragen also den lokalen Mail- Server ab statt den Mail-Server des Providers.

Mails verteilen
Zudem kümmert sich der Mail-Server darum, interne E-Mails zuzustellen und Nachrichten an externe Adressen über den Mail- Server des Providers zu versenden. Da für die Konfiguration des Post-Office Account-Daten sowie Server-Namen respektive IP-Adressen ins Spiel kommen, sollte sich der Verwalter zuerst alle notwendigen Daten notieren.
Drei Programme sind auf dem Server nötig: Fetchmail holt Nachrichten vom POP3- Server des Providers ab. Postfix kümmert sich umVersand und Annahme von E-Mails. Imapd verwaltet die lokalen Postfächer.

Weiter mit: Workshop Mail-Server einrichten