Benq: Muttergesellschaft schreibt tiefrote Zahlen

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Beim taiwanesischen Mobiltelefon- und Displayhersteller fiel im abgelaufenen Quartal ein satter Verlust an.

Die Krise der in Deutschland in die Insolvenz gegangenen Handysparte strahlt offenbar bis nach Taiwan aus: Die Benq Corporation meldete gestern noch rote Zahlen, denn die vergangenen drei Monate schlägt ein Minus von umgerechnet rund 294 Millionen Euro ins Kontor – dreimal so viel wie Analysten zuvor geschätzt hatten. Dabei war der Umsatz leicht auf eine knappe Milliarde Euro gesteigert worden. Noch im dritten Quartal des vorigen Jahres schrieb Benq übrigens schwarze Zahlen, wenn auch ganz kleine.

Lösung aus der Krise kündigte das Benq-Management nun an, ein paar Firmenteile verkaufen zu wollen. “Jede unserer Niederlassungen, die von der Insolvenz der Benq GmbH betroffen ist, muss nun ihren finanziellen Status melden. Dann finden wir heraus, ob in Einzelfällen weitere Insolvenz-Schutzverfahren nötig sind”, will der für Finanzen zuständige Senior-Vizepräsident Eric Ky Yu durchgreifen. (rm)

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