Spiegel warnt vor unbedachter UMTS-Nutzung

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Spiegel online formuliert es süffisant: UMTS sei die Abkürzung für “Unfaire Machenschaften und Traumatische Summen”. So zumindest stellten sich die Einsendungen geschockter Business-Nutzer dar.

Spiegel-online-Mitarbeiter Christian Stöcker hat die bizarrsten Fälle überhöhter Rechnungen bei der UMTS-Nutzung gesammelt und ein Lehrstück über die technisch beherrschbare, aber in Bezug auf Kosten unbezwingbare Technik veröffentlicht.

Gerade bei der schnellen Datenübertragung – ein Bonus, den die Technik im Vergleich zu anderen Übertragungswegen bietet – scheinen die Provider richtig zuzulangen – dem Spiegel gingen über 100 solche Rechnungen zu, eine sogar über 22.000 Euro.

Gerade die Auslandsaufschläge seien bei der neuen Technik noch kostspieliger als bei gewöhnlichen Handys. Selbst Mitarbeiter der Mobilfunkbranche fielen darauf herein, berichtet der Autor – und veröffentlicht Tipps, wie sich die Kostenfalle vermeiden lässt. Unsere Leser hätten es vielleicht gewusst oder zumindest erahnt: sie sind mit WLAN- und IP-Techniken, die die UMTS-Falle umgehen können, bestens vertraut.

Unternehmern blebit nur zu empfehlen, ihre betrieblich genutzten UMTS-Handyse nur ausgewählten Mitarbeitern mit guter Schulung zu geben – oder gleich die Nutzung im Ausland durch die Mobilfunkfirma sperren zu lassen. (mk)

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