AMD: Basisarbeit am Board

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Ein kleiner heimlicher Blick in AMDs Roadmap gefällig? Der heutige AM2-Sockel wird sich in einem Jahr zu AM2+ verpuppen und soll dann den Daten-Hypertransport zur neuesten Speichergeneration beherrschen.

Die Prozessoren im AM2+-Sockel seien rückwärtskompatibel zu AM2. Eine AMD-CPU Jahrgang 2007 soll also in heutigen “alten” Boards funktionieren, wenn auch nicht mit voller Leistungsentfaltung. Umgekehrt können heutige AM2-Prozessoren auch in den zukünftigen Boards arbeiten, wenn es sein muss.
Wieviel mehr Power AM2+ bringt, hängt natürlich auch noch von der North Bridge und seiner Taktfrequenz ab. Der Sockel wird erstmals TSI-Lüfterkontrolle (“Thermal Sense Interface”) enthalten, was günstiger und präziser sei als die bisherige Wärmekontrolle.
AM2+ scheint kein langes Leben beschieden zu sein, denn AM3 ist für die zweite Jahreshälfte 2008 geplant – wobei es den Zwischenschritt AM2+ wohl nur deshalb gibt, weil AM3 erst so spät kommt. AMD behauptet, die Verzögerung liege nur daran, dass sich ja auch die DDR 3-Chips so lange Zeit lassen. Board und Sockel sollen halt genau dann bereit stehen, wenn der große Sprung zur 45-nm-Technologie anstehe. Passend dazu gäbe es dann auch AMDs AM3-45nm-Prozessoren. (Fuad Abazovic/rm)

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