AMD im Wechselbad der Gefühle

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Trotz guter Zahlen reagierte der Markt gestern im nachbörslichen Abendhandel verschnupft und schickte die Aktien mit mehr als 10 Prozent ins Minus.

Advanced Micro Devices konnte zwar im abgelaufenen Quartal einen Umsatz- und Gewinnanstieg verbuchen und übertraf damit die Erwartungen der Analysten, aber das reichte nicht, um die Aktionäre glücklich zu machen. So brach die AMD-Aktie zeitweise sogar um schmerzhafte 12,30 Prozent auf 21,25 Dollar ein.

Was der Börse so aufstieß: Aufgrund des harten Wettbewerbs (vor allem mit Intel) sind die Gewinn-Margen deutlich unter Druck geraten. Gerade die gesunkenen Preise für Desktop-Prozessoren ließen die Profite schrumpfen, hieß es. Die Brutto-Marge fiel von 55,4 Prozent auf 51,4 Prozent.

Der Umsatz des amerikanischen Chip-Produzenten sei um 32 Prozent auf umgerechnet 1,064 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen gestern Nacht nach US-Börsenschluss mit. Der Reingewinn kletterte von 61 auf 107,2 Millionen Euro. (rm)

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