Intel doch besser als gedacht

Allgemein

Die Wall Street hatte vermutet, dass die Zahlen bei Chipzilla schlecht ausfallen. Doch Intel konnte sich heimlich steigern, musste aber trotzdem Federn lassen.

Im frisch verabschiedeten Quartal sind die Gewinne bei Intel um 35 Prozent eingeknickt (nur noch eine einsame Milliarde Euro übrig, seufz…). Das ist gut. Gut? Nur angesichts der Halbierung, mit der die Finanzanalysten in ihren Alptraumszenarien gerechnet hatten. Die Umsätze gingen um zwölf Prozent abwärts. Wer gerne knietief durch Finanzzahlen watet, kann hier die Einzelheiten degustieren.
Die Zahlen sind einem Chip-Rekordabsatz in den letzten zwölf Wochen zu verdanken. Klingt verrückt, ist es auch. Der Erlös pro Halbleiter sank dank des Preiskrieges mit AMD und Intel musste viel Geld für sein internes Personalmassaker (da läuft noch einer, feuer ihn!) auf dem Altar der Effizienz opfern. Intels Finanzmanager Andy Bryant behauptet, dass sich die Zahlen im vierten Quartal wieder erholen und 2007 ein sonniges Jahr werden wird. (Nick Farrell/rm)

Linq