Philips enttäuscht trotz Milliardengewinn

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Der niederländische Elektronikriese verfehlte im abgelaufenen Quartal die eigenen Prognosen. Schuld sei die Unterhaltungselektronik.

Getrieben durch den milliardenschweren Verkauf der Halbleitersparte konnte der Nettogewinn zwar auf 4,24 Milliarden Euro verdreifacht werden. Das EBIT jenseits dieses Sonderpostens schrumpfte allerdings auf mickrige 25 Millionen Euro.

Beim Umsatz blieb Philips ebenfalls unter den Erwartungen.
Der Konzernumsatz kletterte gegenüber dem Vorjahresquartal lediglich um ein Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Einen Umsatzrückgang um fünf Prozent musste Philips in der Unterhaltungselektronik-Sparte hinnehmen, die immer noch den Löwenanteil zum Konzerngeschäft beiträgt.

Belastet wurde die Philips-Bilanz zusätzlich durch das Joint Venture LG Philips LCD, dem der Preisverfall bei LCD-Fernsehern im abgelaufenen Quartal satte Verluste beschert hatte (wir berichteten). Nach einem Gewinn von 188,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum verbuchte der südkoreanische Panel-Produzent nun ein Minus von 266,3 Mio. Euro. (rm)

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