Parallele Systeme
Virtualisierung mit Xen

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Mit Xen können Administratoren mehrere Betriebssysteme inklusive aller benötigten Dienste abgeschottet voneinander auf derselben Maschine betreiben. Die kostenlose Virtualisierungs- Engine schickt sich an, kommerzielle virtuelle Maschinen wie VMware abzulösen.

Virtuelle Maschinen

Parallele Systeme

Dank Blade-Technologie kann ein vorhandenes Server-System schnell mit einem weiteren Prozessor aufgerüstet werden. Einen anderen, kostengünstigeren Ansatz verfolgen virtuelle Maschinen wie VMware oder Xen. Damit konfiguriert der Verwalter auf einer Maschine mehrere virtuelle Rechner. Somit lässt sich beispielsweise jedem Internet-Dienst ein virtueller Rechner (Domain) zuweisen. Die Domains arbeiten vollkommen unabhängig voneinander und tauschen sich über virtuelle Netzwerk- Verbindungen aus. Ressourcen wie Hauptspeicher und Festplattenplatz teilt der Administrator jeder Domain separat zu. Der Virtual-Machine-Monitor Xen entstammt den Entwicklungslabors der Universität von Cambridge (www.cl.cam.ac.uk/ Research/SRG/netos/xen/). Ursprünglich sollte das Vaterprojekt Xenoserver eine einheitliche Infrastruktur für Grid-Computing (verteiltes Rechnen) schaffen. Doch auch Rechenzentren sowie Entwickler meldeten Bedarf an der Lösung an. Provider von Root- Servern benutzen Xen, umdem Kunden ein maßgeschneidertes Paket zu liefern. Dass der vermeintliche Root-Server zusammen mit weiteren virtuellen Rechnern auf einer einzigen, gut ausgestatteten Host-Maschine läuft, bemerken die Anwender nicht. Die Konsolidierung der Hardware spart dem Provider viel Geld, das er direkt für den Kampf um Marktanteile einsetzen kann.

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