Geschichtsneuschreibung: Erster Computer bereits 1623

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Anlässlich der Compute- Ausstellung “Enter” in der Tübinger Universität sollte der Anlass genutzt werden, um der allerersten Rechenmaschine zu gedenken: Die wurde bereits 1623 von Willhelm Schickard erfunden.

Wie würde unsere Welt wohl heute aussehen, wären bedeutende Erfindungen wie die wirklich erste Rechenmaschine nicht vorher verloren gegangen? Dies ist eine der Fragen der Ausstellung Enter, welche von der Tübinger Universität begründet wurde. Der genaue Grund für den Verlust dieses Gerätes ist nicht bekannt, es wird jedoch gemutmaßt, dass sie in den Wirren des 30 Jährigen Krieges abhanden gekommen ist.

Die Rechenmaschine beherrschte alle Grundrechenarten und konnte zum Beispiel durch Drehen on Rädern Wurzeln ziehen. Das genaue Funktionsprinzip kann dieser PDF-Datei entnommen werden.

Durch den Verlust dieser wertvollen Technologie ist die Menschheit deutlich in ihrem Fortschritt gehindert worden, da die Pläne der Rechenmaschine erst 1935 von Franz Hammer wiederentdeckt und umgesetzt wurden.

Dies gleicht dem Verlust der Differentialrechnung, welche von Aristoteles begründet wurde, verloren ging und erst von Isaac Newton und parallel von Leibniz wiederentdeckt wurde – wäre dies früher nicht verloren gegeangen, hätte es mit Sicherheit die Welt, wie wir sie heute kennen, ebenfalls drastisch verändert. (mr/mk))

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