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So gelingt der VoIP-Einstieg
Basiswissen VoIP

von Sascha Faber 0

SIP-Zugangsdaten eingeben

So gelingt der VoIP-Einstieg

Die folgenden Eingaben erfolgen direkt über das Telefon oder bequemer über das Web-Interface. Als Erstes muss dem Gerät vorgegeben werden, bei welchem Provider es sich anmelden soll. Dazu dient die Angabe der Webadresse des Providers wie www.sipgate.de unter dem Punkt Provider, Registry oder Registrar. SIP-Geräte melden sich beim Server des SIP-Providers mit ihrer aktuell öffentlich zugänglichen IP-Adresse an. Die Zuordnung zum Nutzer erfolgt über den Benutzer- oder Authentifizierungsnamen oder auch SIP-ID, die je nach Provider als Name oder Zahlenkombination ausfällt. Das passende Passwort schaltet den Zugang frei.

Wenn ein Teilnehmer ein Gespräch anfordert, ermittelt der Proxy-Server des VoIP-Providers die aktuelle IP-Adresse des gewünschten Gesprächpartners und stellt die Verbindung her. Die Adresse des Proxy-Servers ist in der Regel identisch zur Webadresse des Providers, so dass diese ein zweites Mal eingegeben werden muss.

Tipp: Firewall überprüfen

Kommt die Verbindung zum VoIP-Provider nicht zustande, kann eine Firewall schuld sein, die notwendige Ports sperrt. Das SIP-Protokoll benötigt in der Regel den Port 5060 für den Verbindungsaufbau. Das Transport-Protokoll (RTP) nutzt dagegen den Port 5004 oder Ports im Bereich von 1024 bis 65535. Bei Problemen empfiehlt es sich, testweise die Firewall zu deaktivieren.

Tipp: NAT und Firewall umgehen

Wird die VoIP-Verbindung durch NAT-Server oder Firewalls geblockt, lässt sich mit dem Umweg über einen STUN-Server (Simple Traversal of UDP over NAT, ein Netzwerkprotokoll) eine Verbindung aufbauen. Um Probleme zu vermeiden, sollten Sie im Normalfall aber auf die Nutzung des STUN-Servers verzichten und die entsprechenden Einträge im Konfigurationsmenü frei lassen.

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