Intel greift von unten an

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Es geht nicht nur schneller, höher und weiter. Chipzilla vermarktet jetzt eine ganze Reihe von Low-End-Prozessoren in den Niederungen von C7 und Geode LX/NX.

Diese Chips sind eindeutig nicht für den Desktop-PC bestimmt. Sondern für Geräte, in denen Mini-ITX-Platinen zunehmend erfolgreich werden: zum Beispiel Web-Kioske, in der Medizin und im fahrenden Auto eingesetzte Systeme. Denn hier sind geringer Energieverbrauch und lüfterloser Einsatz um der Verlässlichkeit willen angesagt.
VIA und AMD haben in diesen Märkten bereits zunehmenden Erfolg, in dem die PC-Kompatibilität einen Vorzug gegenüber singulären Lösungen bedeutet, für die Programmierer sich mit einer neuen Prozessorarchitektur zu plagen haben.
Intel geht in diesen Markt mit noch einer erneuten Ausgabe eines der größten Hits der frühen Tage des Laptop-Marktes:

* ULV Celeron M 600MHz (Banias, 512 KB L2-Cache) – 7 W (lüfterlos)
* Celeron M 800, 900 MHz, 1 GHz (Shelton, O KB L2-Cache) – etwa 13 W (nicht lüfterlos)
* Mobile Celeron 1,2 GHz (Northwood, 256 KB L2-Cache) – etwa 20 W (nicht lüfterlos)

Die Chipsets bleiben die der Oldie-Kombination 852GM + ICH4. Die Preise für Prozessor inklusive Chipset sind mit 50 bis 55 US-Dollar im Bereich der konkurrierenden Angebote von VIA und AMD zu erwarten.
Chipzilla ist sich ganz sicher und prahlt damit, diese Chips schlügen mühelos die mit 1,5 GHz laufende Konkurrenz von VIA. Geht das doch schon wieder los mit schneller, höher und weiter? (Chip Mulligan/bk)

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