Google: Wir bauen kein Office

Allgemein

Nach der Vereinigung von Textverarbeitung (Writely) und Tabellenkalkulation (Spreadsheets) rief die halbe Welt Hosianna! und hieß bereits das Google-Online-Office willkommen. Heute folgte prompt ein Dementi.

Ist es Vorsicht, ein geschickter Schachzug oder einfach nur Angst vor dem Monopol? Google lässt heute überraschend kleinlaut vermelden, es habe nicht vor, MS Office durch seine Web-Applikationen Konkurrenz machen zu wollen. Google-Ansager Jonathan Rochelle: “Es machte einfach Sinn, die beiden Produkte zu kombinieren. Und die Nutzer hatten uns darum gebeten.” Komisch, die betteln aber auch darum, ein komplettes Online-Office zu erhalten, das einem nicht vorschreibt, wie man zu arbeiten hat…
Googles Strategie bestehe nicht darin, High-End-Software mit fortgeschrittenen Funktionen entwickeln zu wollen (solchen wie einem redenden Notizblock, der erraten kann, dass Sie einen Brief schreiben?). Und was will der Anwender? Zuverlässige Grundfunktionen, die immer da sind, keine Dokumente fressen und vor allem nicht eigensinnig handeln (und ein LANGSAMES Textscrolling, bitte!). Programme wie diese eben. Die stets von jedem (Online-) Ort und Computer der Welt aus in gleicher Weise funktionieren. (rm)

Linq

Linq 2