Desktop-Firewall: Ashampoo Firewall 1.0
Löchriger Schutzwall

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Ashampoo kommt mit einer kompakten, kostenlosen Personal Firewall. Positiv ist die übersichtliche Bedienoberfläche. Doch überzeugt auch der Rest?

Testbericht

Desktop-Firewall: Ashampoo Firewall 1.0

Desktop-Firewall Ashampoo bietet eine Gratis-Version seiner Personal Firewall an. Positiv fallen die einfache Bedienung und die übersichtliche Oberfläche auf. Regeln für Programme wie Mail-Clients und Browser richtet die Firewall automatisch ein. Seltsam: Nach der Installation bleibt zusätzlich die Windows-Firewall aktiv. Gut so, denn wie der Test zeigt, dichtet die Ashampoo-Software alleine nicht alle Ports ab. Angreifer erfahren zudem den Domain-Namen und das Betriebssystem des PCs. Zu allem Übel führen einige Aktionen der Firewall im Test sogar zum Stillstand des Rechners.

Ausgehende Verbindungen blockt das Programm kaum. Beim PCAudit- und CPIL-Leaktest meldet sie zwar eine Verbindung über Port 80. Bei einem Besuch der gemeldeten Adresse per Browser erscheint jedoch dieselbe Warnung. Umgekehrt bleibt sie aus, wenn die Tester vor dem Leaktest die betreffende IP ansurfen. Dies weist darauf hin, dass die Firewall wohl speziell auf die Adressen der Leaktests getrimmt wurde.

Kein Mehrwert: Die Ashampoo-Firewall leistet weniger als ihr Windows-Pendant und läuft zudem recht instabil..


Testergebnis

Desktop-Firewall: Ashampoo Firewall 1.0

Anbieter: Ashampoo
Produktname: Firewall 1.0
Internet: Ashampoo Homepage
Preis:
kostenlos

Note mangelhaft
Leistung (70%): mangelhaft
Ausstattung (15%): befriedigend
Bedienung (15%): sehr gut

Das ist neu
– kompakte, kostenlose Personal Firewall
– übersichtliche Bedienoberfläche

Systemvoraussetzungen

Betriebssystem: Windows 2000/XP
Prozessor: Pentium III/1 GHz
Arbeitsspeicher: 256 MByte

Fazit
Die Ashampoo-Firewall enttäuscht durch mangelnde Sicherheit und gefährdet die Stabilität des Rechners. In Zonealarm gibt es eine bessere Alternative.