Startschuss für Versteigerung von WiMax-Frequenzen

Netzwerke

Seit heute können Interessenten die Zulassung zur Versteigerung beantragen. Die Vergaberichtlinien der Bundesnetzagentur finden aber nicht überall Anklang.

Ursprünglich wollte die Bundesnetzagentur die Frequenzen für den Broadband Wirless Access (BWA) an interessierte Unternehmen vergeben. Wegen der großen Nachfrage hat man sich jedoch für eine Versteigerung entschieden und die Frequenzpakete neu zugeschnitten. Statt drei kommen nun vier Betreiber in jeder Region zu Zuge. Zudem gibt es nicht mehr nur 16, sondern 28 Regionen.

Das geht aber dem Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) nicht weit genug. Er hatte im Vorfeld noch kleinere Strukturen gefordert, damit mehr kleine Anbieter eine Chance bekämen. Statt 28 Regionen festzulegen, plädierte man dafür, die Landkreisgrenzen zu nehmen.

Die begehrten Frequenzen im Bereich 3400 bis 3600 MHz sollen im Dezember versteigert werden und in erster Linie dazu dienen, Breitband-Internet per Funk anzubieten. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 8. November für die Versteigerung anmelden. Die Mindestgebote liegen, je nach Größe des Gebietes und dessen Bevölkerungsdichte, zwischen 100 000 Euro und 1,8 Millionen Euro. (dd)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen