Die kleine Drillisch versucht sich an der großen Mobilcom

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In der deutschen Mobilfunkbranche bahnt sich womöglich eine kleine Sensation an, denn die Banken könnten eine unerwartete Übernahme finanzieren.

Erst gestern berichteten unsere Kollegen von dem Drillisch-Einstieg bei der Mobilcom, doch bei den 9,4 Prozent bleibt es wohl nicht. Für die deutlich kleinere Drillisch AG wäre eine Übernahme von Mobilcom finanziell machbar, heißt es heute in Finanzkreisen. Einige Banken haben ihre Bereitsschaft für einen entsprechenden Kreditrahmen signalisiert.
Normalerweise wären dafür Milliarden nötig, doch der Drillisch-Vorstand könnte den Kaufpreis unter dem Strich auf netto weitere rund 500 Millionen Euro drücken. Wie das? Nach der vollständigen Übernahme wird Mobilcom einfach zerschlagen, berichtete das Handelsblatt, indem man gleich nach dem Kauf die Mehrheitsbeteiligung an der Mobilcom-Tochter Freenet gleich wieder abstößt. Sie wird an der Börse mit 1,2 Milliarden Euro bewertet. (rm)

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